Hier sind unsere Übersetzungen der norwegischen Texte von "Violeta I". Vielen Dank an Susi von kaizers.konzertjunkie.de für Inspiration und Korrekturen!! Shirin
Violeta Violeta Vol. I |
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Wenn du alle Regeln gebrochen hast, die man brechen kann
Und du deine Wunden geleckt hast
Und dich weder deine Reue noch deine Leidenschaft beherrscht
Wer bleibt dir dann noch?
Lass es sein
Wenn die Saison vorbei ist
Wenn mein Karton leer ist
Philemon Arthur & The Dung
Du und ich in einem Song
Versuch, deine Geheimnisse zu begraben
Alles, wovon keiner etwas wissen soll
Es vergehen Jahre, bis das, was du säst, wachsen kann
Versuch, für mich durchzuhalten
Du weißt, dass alles, was du träumen kannst, auch geschehen kann
Genauso wie alles, was schön ist, brennen kann
Und solange nichts passiert, kannst du auch nichts machen
Du musst es einfach sein lassen
Ding dong
Wer klopft denn da? Bist du es?
Komm rein und nimm dir einen
Kaffee
Du musst dich vergewissern, dass der Ofen brennt, bevor du dich sicher fühlst
Mit einem Engel auf der Schulter und einem Teufel auf dem Rücken
Renn durch den Wald und durch ein Friedhofstor
Du kannst den Zug bekommen, aber du musst rennen
Du, die du so strahlend wie ein Diamant glänzen könntest
Aber du willst wie verbrannte Kohle sein
Sieh dich an
Mit einem Bein im Grab, dann verschwindest du, go go go
Ah, ich kenne dich so gut
Du hättest ein Diamant werden können, aber stattdessen bist du Kohle
Geh jetzt!
Hast du dir von einer Handvoll Sünden erzählen lassen
Von ihm, der mit bloßen Händen würgte und wortgewandt war
Wo immer er auch stand, stand er auf heiligem Grund
Niemand kommt aus seinem Brunnen wieder raus
Es ist zu spät, wenn die Glocken läuten
Lass den Motor laufen und verschwinde schnell
Hör nicht auf zu rudern, du musst dein Boot rudern
Bis die Hände bluten und deine Wunden pochen
Überspring den Winter und geh direkt zum Frühling über
Und wer sich bis dahin nicht versteckt hat, der muss es ertragen
Es kommt wie es kommt, was passiert, passiert
Wenn du ausgestopft und als eine seiner Trophäen ausgestellt wirst
Ich bin sieben Jahre auf eine Akademie gegangen
Intellektuelle Lobotomie
Alles, was ich kann, passt auf ein Blatt Papier
Die Tage kommen und verschwinden
Dann die Nächte, aber niemand erinnert sich an sie
Wie zum Teufel weißt du, was du werden sollst?
Selbst wenn du auf natürlichem Wege geboren wurdest
Heißt das nicht, dass du eines natürlichen Todes sterben wirst
Nun fängt bald der Winter an
Der genauso schön ist wie der Sommer
Der Schnee rieselt wie Federn dort, wo er weiß liegt
Und darauf wartet, dass der Frühling bunt wird
Und denk an den, der nicht darüber nachdenken muss,
Was möglich ist, im Gegensatz zu dem, was nicht möglich sein kann
Aber er muss ja tot sein
Sag mir, woher Kreativität kommt
Träume, die Wirklichkeit werden
Wenn du es dir vorstellen kannst, ist es dann Realität, Kenneth?
Warum das Unbekannte als Banalität abtun
Wenn ein Traum ganz einfach Freiheit bedeutet
So einfach wie ein Ton auf der Trompete
Und angenommen, dass ich aus deiner Hand lesen kann
Oder auch alternativ aus den Sternen
Was wirst du sagen, wenn wir uns im nächsten Leben wieder treffen?
Da wirst du wohl sagen:
Hei hei hei. Willst du hier lang?
Hei hei hei. Darauf kannst du Gift nehmen, dass ich hier lang will!
In einem alten Haus, da wohnt eine exzentrische Frau
Am Ende eines Kiesweges
Sie wird nicht gesund, auch nicht mit Medizin
Und ihr Kleid riecht nach Benzin
Sie ist besessen, nicht geisteskrank
Sie ist wunderschön
Hat nur eine Tochter
Das bin ich, und sie gehört mir
Eh, ok. Wie kann ich es sagen, ohne dich zu beleidigen
Dein schönes Kleid riecht nach Benzin
Kleid und Rotwein, dagegen hab ich nichts
Schwefel und Benzin dagegen schon
Eins – ich weiß nicht, wo sie jetzt ist
Zwei – du weißt auch nicht, wo ich bin
Drei – wir sind nun sieben Jahre älter
Und vier – es würde nie wie früher sein
Fünf – es ist nicht sicher, ob wir uns jetzt wiedererkannt hätten
Sechs – wir hätten den Staub abbürsten müssen und
Sieben – uns neu kennenlernen
Acht – Wein trinken
Und neun – wir müssten uns Zeit lassen
Mein schönes Kleid riecht nach Benzin
Ich setze mich hin und pumpe, um den richtigen Klang zu bekommen
Einer für die Orgel, einer für mich
Ich habe das Kabel meines Telefons rausgezogen
Keiner kann anrufen, keiner kann nach außen telefonieren
Und zweifle ich, dann werfe ich eine Münze
Ich habe noch nie von meinem Jesusbild eine Antwort bekommen
Ich hätte gerne nur ihn und mich in einem Zimmer
Der Gedanke wird doppelt so groß, wenn wir zu zweit wären
Und eine Sache ist, ob er mit mir Mitleid gehabt hätte
Ich hätte ihn im Gegenteil fragen sollen, ob er sich selbst bemitleidet
Ich setze mich hin und pumpe, um den richtigen Klang zu bekommen
Der Tag ist zu kurz und die Nacht zu lang
Also schenk ich den Absolut in zwei Kristallgläser ein
Einer für die Orgel, einer für mich
Und ich kann das Kleid nicht hochkrempeln, denn dann müsste das ein anderes Lied werden
Denn erstens habe ich kein Hemd und zweitens bin ich kein Mann
Also schenk ich den Absolut in zwei Kristallgläser ein
Einer für die Orgel, einer für mich
Schwarz ist Dur und Weiß ist Moll
Und wenn ich aufstehen will, nehme ich eine halbe Tasse mit dem Schwarzen
Ich gieße ein und ungefähr so viel ist genug
Und dann träume ich mich wie in einem ekstatischen Schock hinfort
Wir hätten einen Koffer packen sollen, um zu reisen und uns umzuschauen
Oh, ich wünsche mir, wir hätten das so machen können
Alles stehen und liegen lassen und auf eine Reise gehen
Dann hätten wir lernen können, wie man Wasser zu Wein macht und so
Und nach fünf Gläsern lasse ich den Dämonen freien Lauf
Nach weiteren fünf schieße ich Löcher in die Decke und werde zur Braut
Willst du mich für immer haben, in guten wie in schlechten Tagen
In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti
Also schieße ich durch den Himmel mit dir im Schlepptau
Einer für die Orgel, einer für mich
Spring über den Zaun, wo der Wetterhahn stand
Geh mitten ins Feld hinein, dorthin, wo nichts wächst
Grabe meine Träume aus, wer findet der bekommt etwas
Behalte sie im Kopf oder wirf sie in ein Feuer
Verschwinde bis zum Winter und komm zum Frühling raus
Leg die Karten auf den Tisch, der Gewinner steht fest
Jetzt siehst du, wie es kommen kann
Wie die Ringe im Wasser wirst du größer
Wie ein Tumor in deinem Herzen geht es dir schlechter
Große Fragen, wer du gewesen bist und wer du sein wirst
Ich gebe dir nichts anderes als meine Zeit
Was wirst du sagen, wenn du vor unserem Herren stehst?
Jetzt bist du leider dran
Durch manche Träume wirst du einfach hindurchschauen
Manche sind schon passiert
Manche sind so hässlich, dass du sie nicht kennenlernen willst
Die sind bereits verbrannt
Manche Träume musst du erst ein bisschen reifen lassen
Lass sie ein kleines bisschen reifen
Und die besten musst du in einem Eimer mit Eis einfrieren
Warte dann, bis es Frühling wird
Träume wachsen wie Blumen
Dann nimmst du den Eimer mit den eingefrorenen Träumen
Dann wird klar, was passieren wird
Mit den Leuten um dich herum und auch mit dir selbst
Und hättest du dir eine Jahreszeit mit Schmerzen ersparen können
Wenn du gewusst hättest, dass du einen Tumor in deinem Herzen hast
Du und ich ähneln uns wie ein Paar Wassertropfen
Zumindest wenn du dich traust, ihn zu fragen
Ich lege immer wieder eine Platte auf
Die du für mich gesungen hast
Bis ich in deinem Schoß eingeschlafen bin
Zuerst sah ich nichts und das, was ich sah, verschwand
Aber jetzt sehe ich alles, was du siehst
Und an meinem Finger habe ich deinen Ring, und auf dem Ring steht es klar
Dass du mein Herzensbrecher bist
Ich frage mich, ob du da draußen bist
Wenn ich meine Gedanken hinaussende
Fühlst du sie dann?
Schick mir einen Hinweis, damit du mehr bekommst
Obwohl er wenig erzählt und es nur wenige Erinnerungen gibt
Gibt es Dinge, die er mir nie wegnehmen kann
Wie wir damals über die Plantage gelaufen sind
Ich habe mich im Stroh versteckt
Du zähltest bis hundert, und ich weiß, dass du geguckt hast
Ich frage mich, ob du da draußen bist
Wenn ich meine Gedanken hinaussende
Fühlst du sie dann?
Schick mir einen Hinweis, damit du mehr bekommst
Ich gieße meine Pflanzen und kümmere mich um das, was ich säe
Die Sekunden ticken, die Minuten vergehen
Und es vergehen Tage und es vergehen Jahre
Und wer noch lebt, wird es sehen
Vielleicht gibt es dich nicht mehr
Vielleicht gibt es noch Hoffnung
Vielleicht denkst du auch nicht an mich
Aber ich warte auf den Tag, an dem wir spazieren gehen
Und du beugst dich zu mir runter und ich stehe auf Zehenspitzen
Ich bin größer als das Leben
Und das Leben ist größer als du
Und deine Miniaturfantasien
Und du, der du glaubst, dass ich das Problem bin
Du wirst es nie voll und ganz verstehen
Was mich und deine Tochter bewegt
Nach außen hin ist sie wunderschön
Aber was schwirrt ihr im Kopf herum
Was schwirrt ihr im Kopf herum
Du kannst mir nicht das geben, was mir im Kopf herumschwirrt
Psycho im Kopf
Du glaubst, du bist dran
Aber du weißt, dass ich mehr bin als was du erträgst
Hau ab und versuch versteckt zu leben
Dann fülle ich jedes Jahr einen Eimer mit Tränen
Und dann an einem schönen Tag, Freundchen …
Ich glaube, ich werde an dem Tag das Brautkleid anhaben
Stehe ich direkt hinter dir und puste dir in den Nacken, bang bang
Denk nur, was mir so im Kopf herumschwirrt
Was schwirrt mir im Kopf herum
Du kannst mir nicht das geben, was mir im Kopf herumschwirrt
Psycho im Kopf
Du glaubst, es gibt eine Heilung
Gegen das, was mir im Kopf herumschwirrt
Eine völlig undurchdringliche Wand
Du kannst ja beten, damit dir der Himmel hilft
Gib mir eine ehrliche Antwort
Findest du, dass es uns beiden jemals gut ging
Du kannst mir nicht nicht das geben, was ich schon habe
Aber was schwirrt mir im Kopf herum
Was schwirrt mir im Kopf herum
Du kannst mir nicht das geben, was mir im Kopf herumschwirrt
Psycho im Kopf
Nacht für Nacht suche ich nach Antworten
Nacht für Nacht pumpe ich wie besessen
Du weißt, dass ich unter meinem Hut ein Psycho bin
Aber was schwirrt mir im Kopf herum
Was schwirrt mir im Kopf herum
Du kannst mir nicht das geben, was mir im Kopf herumschwirrt
Psycho im Kopf
Lass es nur gesagt sein
Nur einmal
Bevor wir uns trennen
Und du gehst
Und ich verschwinde
Und alles, was wir von da an
Gemein haben
Erinnerungen sind
Du warst wie ich, als du klein warst
Nichts kann das ändern
Dann passierten Dinge mit dem ganzen Scheiß
Du verändertest dich, als wir abhauten
Und eine Brise wurde zum starken Wind
Und der blaue Himmel wurde schwarz
Und ich führte dich in einem Boot um die ganze Welt
Du warst so süß im Hafen von Singapur
Du lagst da und schliefst
Und damals habe ich nichts hineininterpretiert
Ich wusste es, aber ich wagte nicht, es zu sagen
Du warst nicht du selbst, als du lächeltest
Das war deine Mutter, die ich sah
Du konntest es nicht sehen
Du bringst das Blut zum Gefrieren
Kurz bevor du kommst, wird es windig
Ich traue mich fast nicht, mich umzudrehen
Wenn du nach mir pfeifst
Kinderlachen soll doch romantisch schön sein
Um dich herum schleichen nur schwarze Katzen
Im Zylinder deiner Mutter sind keine Kaninchen
Es ist schwer, das Lächeln eines Teufels wegzuwischen
Ich versuchte, dein Lächeln abzuwischen, während du schliefst
Es verschwindet nicht, selbst wenn ich darum bitte
Du warst nicht du selbst, als du lächeltest
Das war deine Mutter, die ich sah
Er wollte nur den Müll wegbringen
Und seine Frau, Beatrice, füllte Eimer mit Tränen
Einen pro Jahr, seit er verschwunden ist
Und die Nachbarn haben Verdacht geschöpft
Und die Stimme im Kopf ist verlockend
In sieben Jahren ist er zu weit weg gekommen
Und die Leute, die am Fenster vorbeigehen, winken eifrig
Als ob sie sich nicht schnell genug verabschieden können
Und wie damals Cecilia log
Wird sich jeder Traum in Rauch auflösen
Oh, Beatrice, alles, was du brauchst, ist ein Funke
Sieben Eimer Tränen sind genug, Beatrice
Mit Konfetti im Haar und Jack-Daniels-Fahne
Pflaster auf der Wunde, und ein Dankeschön für das, was war
Sieben Eimer Tränen sind genug, Beatrice
Schieß durch den Himmel in null komma nix
Sieben Eimer Tränen sind genug, Beatrice
Nein, das sind jetzt andere Zeiten als damals, als Houdini verschwand
Du bringst die Leute nicht dazu, wegzuschauen
Nenn es eine Illusion und sag: Tada!
Aber: es gibt für alles einen richtigen Zeitpunkt
Und heute Nacht bekommst du den Lohn für die sieben Jahre Vorsprung
Und du kannst gerne wegschauen
Nenn es eine Explosion und sag: Nana!
Und die Tauben auf dem Dach haben noch nie so ruhig dagesessen
Sitzen die auch so ruhig da, wenn der Abend vorüber ist?
Und wenn der Regen auf den Dachziegeln applaudiert
Und die Blaskapelle in den Hinterhöfen in Moll spielt
Oh, Beatrice, dann werden neue Zeiten kommen