
Wenn unser heißgeliebter Freejazz Bassist und
Metalfan Øyvind Storesund mal gerade nicht bei Kaizers Orchestra auf
die Saiten drischt, beschäftigt er sich u.a. mit seiner zweiten Band
"Cloroform".
Was genau das Konzept von Cloroform sein soll, das weiß man nicht so genau. Das Trio, das sich um den Frontmann John Kaada gebildet hat, macht grob gefasst "rhytmic music". Die Instrumentierung kommt mit Kontrabass (Øyvind), Schlagzeug (Bjørge Fjordheim) und Keyboards (John Kaada) aus. Hinzu kommen die teilweise verzerrten Vocals von Kaada, der 2004 mit niemand Geringerem als Mike Patton (ex-Faith No More, Fantomas, Mr. Bungle und Tomahawk) ein Studioalbum aufnahm ("Kaada/Patton - Romances"). Geteilter Wahnsinn ergibt doppelten Wahnsinn... Außerdem komponiert Kaada auch Filmmusik, u.a. für Filme wie "Mongoland" und "Hawaii, Oslo", die Freunden des norwegischen Films sicherlich nicht unbekannt sind.

Die Musik von Cloroform bewegt sich irgendwo zwischen zuckersüßem Pop, eingängigem Rock und brutalem Noise. Ähnlich extravagant sind auch die Live-Shows des Trios. Auf bereits über 400 Konzerten hat es sich in Norwegen schon eine ansehnliche Fangemeinde erspielt und seit 1998 in Eigenregie fünf Alben veröffentlicht. Am 28.11.2005 erschien das sechste Album "Cracked Wide Open", das über das Frankfurter Label Waggle-Daggle Records auch in Deutschland erhältlich ist. Im Frühjahr 2006 tourten Cloroform erstmalig in Deutschland.
Bisherige Veröffentlichungen:
Deconstruction - 1998
All-Scars - 1999
Do the Crawl - 2000
Scrawl (remix) - 2001
Hey You Let's Kiss - 2003
Cracked Wide Open - 2005
Offizielle Homepage auf http://www.cloroform.com
Hier kann man "Cracked Wide Open" gratis downloaden: http://home.online.no/~kaaaaa/Cl-cracked-DWN.html
Deutsche Seite: http://www.cloroform.de
John Kaadas Homepage: http://www.kaada.no